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Lasertherapie

lsrLasersysteme sind aus anderen Gebieten, wie z. B. der industriellen Fertigung, der Unterhaltungselektronik, der Wissenschaft als auch der Medizin seit über 30 Jahren bekannt und nicht mehr wegzudenken. Auch in der Zahnmedizin sind sie seit etlichen Jahren im Einsatz. Gleich zu Beginn ist jedoch anzumerken, dass Lasersysteme bislang immer nur als Ergänzung zu konventionellen Behandlungstechniken im Sinne einer zusätzlichen Verbesserung des Behandlungsergebnisses dienen. Sie können z.B. den Bohrer noch nicht vollständig ersetzen.

Wir verwenden diverse Laser seit unserer Praxisgründung im Jahr 1995. Zum einen, den schwächeren Karieserkennungslaser Diagnodent. Nicht jede kariöse Läsion ist mit dem Auge, oder der Lupenbrille gut erkennbar. Selbst durch röntgenologische Untersuchung ist eine Behandlungsnotwendigkeit nicht immer 100%ig auszumachen. Gerade auf den Kauflächen ist es, durch die unregelmäßige Zahnoberfläche bedingt, oftmals schwierig eine Karies eindeutig zu bestimmen, da in den tiefen Fissuren Verfärbungen die Diagnosestellung erschweren. In solchen Fällen kann der Kariesdiagnostiklaser häufig als zusätzliches Hilfsmittel Abhilfe schaffen, dessen Lichtreflexion von der Zahnoberfläche zurück zum Gerät gemessen wird und Information zur Eindringtiefe des Laserstrahls liefert. Ab einer gewissen Eindringtiefe kann nicht mehr nur von einer Verfärbung ausgegangen werden, sondern das Vorhandensein einer Erweichung der Zahnhartsubstanz (Karies) ist wahrscheinlich.

Zum Anderen einen Diodenlaser. Der Einsatzbereich dieses Lasers ist extrem groß und wird bei uns in folgenden Bereichen angewendet:

  • Parodontologie
  • Endodontie
  • kleine chirurgische Eingriffe wie z.B. der Lippenbändchenkorrektur,  Zahnfreilegungen oder zur Blutstillung
  • Behandlung von Herpes und Aphten
  • Behandlung überempfindlicher Zahnhälse usw.

Die Wirkungsweise des Lasers beruht auf der Absorption der Laserstrahlung vom bestrahlten Gewebe, welche wiederum von der Wellenlänge des Lasers abhängig ist. Die Energie unseres Diodenlasers mit einer Wellenlänge von 1064 Nanometern erzeugt in dem behandelten Gewebe vor allem thermische Effekte, also Wärme. Dies bewirkt, dass Nervenendigungen, Blutgefäße sowie Lymphgefäße verschlossen werden, wodurch postoperative Beschwerden wie Blutungen und Schwellungen und auch Schmerzen reduziert werden. Nach chirurgischen Eingriffen kann auf Nähte weitgehend verzichtet werden, die daraus folgende Narbenbildung fehlt. Die Hitzewirkung des Laserstrahls ermöglicht zudem eine Sterilisation der behandelten Wundoberfläche. Dies kommt vor allem der Behandlung von tiefen Zahnfleischtaschen (Parodontitis-Behandlung) und der Reinigung von Wurzelkanälen zugute.
Die Behandlung mit dem Diodenlaser ist schonend und schmerzarm, wodurch die Menge des Lokalanästhetikums in der Regel reduziert werden kann. Der Laser kann, aufgrund der Eigenschaften von Laserstrahlung, relativ gefahrlos bei Risikopatienten, z.B. mit bestimmten Blutungsneigungen, Herzschrittmachern oder Schwangeren, Anwendung finden.

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